Pick-up-Theater

Zufall und Spannung - Geduld - Patiencen und Solitr

Schikanschen

Schikanschen ist eine Patience zu zweit. Das heit: Es knnen auch beide verlieren. Es gewinnt, wer zuerst den eigenen Kartenvorrat komplett auf dem Spielfeld untergebracht hat. Beide, die spielen, bekommen ein franzsisches Kartenspiel aus der gleichen Serie, das sie gut gemischt gleichzeitig wie folgt auf das Spielfeld aufzulegen haben:

Sie lassen einen Platz fr Karten rechts vom Partner frei und legen dann verdeckt vier Karten untereinander auf, halb darauf wieder vier Karten und noch ein drittes Mal. Beim vierten Mal werden die Karten aufgedeckt und zuletzt eine Karte vor sich, auf die alle Karten abgelegt werden, die man nicht ins Spiel bringen konnte. Seinem Partner kann man, wenn man am Zug ist, alle Karten der ganzen Familie auf- oder abwrts auf die Ablage drauflegen. Liegt bei ihm oder ihr zum Beispiel Karo-Bube auf, kann man entweder Karo-10 oder Karo-Dame drauflegen.

Damit kann man den Partner ganz schn schikanieren. Nach der Karo-Dame lsst sich entweder der Knig oder wieder der Bube, dann die Karo-10, 9 und so weiter dem Partner aufbrummen. Der hat dann gegen Spielende vielleicht gut lachen, wenn der Talon aufgebraucht ist und man die Ablage in die Hand nimmt, wendet und als Talon weiter benutzt. Dann darf man pltzlich Karten in zauberhafter Reihenfolge ins Spiel bringen.

In der Mitte sammelt man nun die acht Kartenfamilien beider Spiele gemeinsam und legt sie passend aufeinander.

Wer bei Spielbeginn die hchste Karte aufdeckt, darf beginnen, die Karten wie bei der geschlossenen oder offenen Harfe (schwarz) - rot - schwarz - rot abwrts zu ordnen - aber: Die Karten drfen nur einzeln verlegt werden. Ist Ordnung soweit mglich ins Spiel gebracht, deckt man aus seinem Talon eine Karte auf und probiert, sie ins Spiel zu bringen. Wenn das nicht gelingt, legt man die Karte auf die Ablage vor sich hin und der Partner ist am Zug.

Damit die Patience aufgeht, mssen die verdeckten Karten so bald wie mglich aufgedeckt werden. Ist der Partner am Zug, hat man darauf zu achten, dass er oder sie keine Chance ungenutzt lsst, die Familie aus dem Spielfeld heraus und oder eine verdeckte Karte aufzudecken. Erkennt man ein solches Versumnis und zwar daran, dass er oder sie sich als letzte Mglichkeit zu spielen eine Karte aus dem Talon anschaute, klopft man auf den Tisch und zeigt, wie es geht. Wenns geht, ist man am Zug.

Die offene Harfe
Die geschlossene Harfe und - Solitr
Der Zopf