Pick-up-Theater

Rund um den Ball

Pelota

Pelota heit die kleine leder-umspannte Kugel aus Vollkautschuk, die mit Hilfe der Cesta, dem wie ein verlngerter Arm angeschnallten Korb, aufgefangen und gegen eine hohe Mauer geschleudert wird. Beim Zurckprallen, darf der kleine Ball einmal vom Boden aufspringen. Dann muss ihn jemand vom gegnerischen Team (maximal zwei) mit seiner Cesta aufgefangen haben, um ihn wieder in einer bestimmten Hhe gegen die Mauer zu knallen. Dabei kann die Pelota auch von seitlichen Mauern wieder ins Spielfeld zurckprallen. Ein Netz schtzt das Publikum vor durchgegangenen Bllen.

Die Pelota wird bis zu 250 Stundenkilometer schnell und ist nach 20 Minuten kaputt. Auch die Cesta hlt es hchstens ein paar Spiele aus. Da beide Spielwerkzeuge kostbare Handarbeit sind, ist das Spiel nicht billig. Ursprnglich haben es spanische Eroberer aus Sdamerika nach Hause gebracht. Vor allem im Baskenland ist es sehr beliebt geworden und heute noch populr. Basken, die auswanderten, haben das Spiel wieder nach Amerika zurckgebracht. Es wird heute in 22 Arten gespielt und hat bis vor wenigen Jahren noch viele Menschen angezogen. Die groen Stadien in Florida bleiben heute jedoch meistens leer.

Squash ist ein hnliches Spiel.

Zwei physikalische Prinzipien spielen bei Pelota und vielen anderen Spielen eine wichtige Rolle:

  1. Einfallswinkel = Ausfallswinkel
  2. die Fliehkraft

Trifft ein elastischer Ball auf den Boden oder eine Mauer mehr oder weniger schrg auf, springt er zur Wand oder zum Boden gemessen im gleichen Winkel zurck. Wenn man dem Ball eine Drehung verpassen kann, Drall, Effet oder Spin genannt, lsst sich der Ball nicht mehr so gut berechnen, weil dann der Ausfallswinkel nicht mehr stimmt.

Dank der Fliehkraft bleibt die Pelota in der Cesta, also der Ball im Fangkorb. Sie kullert nicht heraus, wenn man nur dafr sorgt, dass man mit dem Korb kreisfrmige Bewegungen in der Luft beschreibt. Mit derselben Kraft bleibt die Milch in der Kanne und werden Satelliten im Orbit verankert oder ins Weltall geschickt, leider auch Fahrzeuge in der Kurve herausgeschleudert. Die Planeten kreisen um die Sonne, der Mond um die Erde, weil sich Fliehkraft und gegenseitige Anziehungskraft ausgleichen.

Man braucht nur die Cesta, den Fangkorb, ein wenig in der Hand zu lockern, und die Pelota wird mit Riesenwucht herausgeschleudert. Muss man ausprobiert haben.

Zu Fu
Im Mittelpunkt: der Ball
bers Netz, mit Schlag und gegen die Wand
Fuball...
...und Pille
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