Pick-up-Theater

Rund um den Ball

bers Netz, mit Schlag und gegen die Wand

Tennis ist uns seit Shakespeare bekannt, also seit etwa 400 Jahren. Die Schlger waren mit Darm von toten Tieren bespannt und der Ball aus Filz, bis Mister Dunlop einen Ball aus sdamerikanischem Kautschuk erfand, der dem Filzball tuschend hnlich sah. Fr die Saiten auf dem Schlger verwendet man inzwischen Nylon.

Um das hssliche Wort Nichts nicht aussprechen zu mssen, zitierten die Schiedsrichter lieber Shakespeare und den Titelhelden aus Heinrich der Fnfte, der bedauerte, dass die Liebe nichts zhlen wrde. Seither heit es auf allen Tennispltzen, auf denen Englisch gesprochen wird: Fifteen Love oder Love fifteen nach dem ersten Ballwechsel. Bei der Liebe bleibt es, solange es eine Partei ohne Punktgewinn gibt.

Bei Squash, einem Tennisspiel gegen unberwindliche Mauern, wie man es in einem amerikanischen Gefngnis erfunden hat, kommt die Liebe nicht mehr vor. Bei Badminton hingegen bekommt der Ball Flgel. Man sagt auch Federball dazu. Mit einem abgeflachten kleinen gefederten Lederball kann man auch ohne Schlger etwa so wie Volleyball spielen.

Wie ein Ball beschaffen ist, entscheidet, wie mit ihm gespielt wird. Denkt an den fantastisch hpfenden Zelluloid-Ball bei Tischtennis oder die handlichen Lederblle bei Cricket, Baseball, Schlagball, mit denen man auch gut jonglieren kann.

Wenn wie bei Hockey, Pelota und Polo mit Schlgern und von Pferden aus mit langen Stangen gespielt wird, muss der Ball einiges aushalten. Bei Eishockey wird er zum Puck, einer Gummischeibe. Golf- und Minigolf-Blle sind aus dem gleichen Grund knallhart.

Hart aufgepumpte kleine Lederblle benutzt man fr Handball, zweifellos ein brutaler Sport. Die Wucht der auf das Tor geworfenen Blle ist in etwa mit Blumentpfen aus dem zehnten Stock zu vergleichen.

Der Volleyball ist grer und aus feinem Schweinsleder, das man fr die Ansprche bei Beach-Volleyball berlackiert hat.

Zu Fu
Im Mittelpunkt: der Ball
Fuball...
...und Pille
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Pelota