Pick-up-Theater

Alles drauen - Kinderspiele aus Europa

Kegeln (Frankreich)

Das in Frankreich als quilles bekannte Kegelspiel wurde in England im 14. Jahrhundert volkstmlich. Die Englnder nderten seinen Namen in kayles, aus dem dann kettle, kittle und spter skittles wurde. Man spielte es gerne in Tavernen, und Lehrlinge warnte man: Vermeide stets schlechte Gesellschaft, Kegeln, Karten und Glcksspiele.
In der frhen Zeit warf man mit Schafsknochen nach den Kegeln. Spter wurde ein ovales Geschoss, Kse genannt, verwendet. In Deutschland und Holland schob man mit einer Holzkugel (mit und ohne Fingerlcher) nach ihnen, und der mittlere Kegel hie Knig. Im 18. Jahrhundert brachten hollndische Auswanderer das Spiel nach Amerika, wo es bis zum nahezu vollautomatischen Bowling hochstilisiert wurde.
Nur zum Schieben der Kugel braucht man noch Menschen. Das Tischkegelspiel stammt von einem alten franzsischen Spiel ab. Vor Beginn wird vereinbart, bis zu wieviel Punkten man spielen will. Vor jedem Wurf werden die Kegel neu aufgesetzt. Die Spieler lassen nacheinander die Kugel gegen die Kegel schwingen. Der Knig in der Mitte zhlt neun Punkte, die anderen Kegel einen Punkt. Wer die vereinbarte Summe zuerst erreicht, hat gewonnen.