Pick-up-Theater

Spa und Ernst - Arbeit und Spiel

Arbeiten

Frher bedeutete Arbeit nur eins: Mhe und Plage und auf keinen Fall Spa oder Freude. Als man Fabriken baute und Arbeiter einstellte, fanden sie, dass man stolz darauf sein kann zu arbeiten. Auch Freude an der Arbeit wurde eingemahnt, weil die Arbeit stumpfsinnig war immer dieselben Bewegungen und Verrichtungen. In den Pausen spielte man Karten oder Fuball oder allerhand. Die Chefs mahnten: Erst die Arbeit, dann das Spiel. Der Arbeit wurde der Ernst des Lebens zugedacht und Spiel wurde gleichgesetzt mit Spa und Freude. Das stimmt manchmal, aber meistens nicht. Wer in Gedanken versunken etwas ausprobiert, zum Beispiel, wie sich ein Grashalm biegen lsst, und wer verbissen hinter einem Ball herrennt, spielt genau so wie einer, der dabei lacht.

Arbeiten und Lernen knnen Spa machen, wenn man es spielerisch und ohne Zwang tut. Kindergartentanten, Lehrerinnen und Lehrer tun alles fr ein spielerisches Lernen und denken sich immer neue Spiele aus, um den Kindern etwas beizubringen. Fr das Leben sollen die Kinder lernen. So so! Ah-ja! Noch Spiel? Auf jeden Fall ist es besser, als einen Nrnberger Trichter aufgesetzt zu bekommen, mit dem man das Wissen der Welt den Kindern in den Kopf schtten wollte.

Spieltheorie
Wirtschaft und Gesellschaft